Vermögens-Akademie

Ich war computersüchtig.

Mit 15 sollte ich Bewerbungen schreiben, damit „aus mir etwas wird“.
Also schrieb ich genau eine Bewerbung, damit meine Mutter Ruhe gab und ich endlich weiterzocken konnte. Aus der Bewerbung wurde natürlich nichts.
Ich saß ohne Ausbildungsstelle da.

Daraufhin zerrte mich meine Mutter aufs Arbeitsamt.
Plötzlich spürte ich tief in mir, wohin mich mein bisheriger Weg führen würde,
wenn ich so weitermache: ein Leben als „Looser“, der nichts geregelt bekommt.
Dieses innere Gefühl löste einen enormen Schmerz in mir aus.

Der Arbeitsamt-Berater steckte mich in eine einjährige IT-Berufsfachschule.
Damit konnte ich leben. Hauptsache Computer den ganzen Tag.
Dort wurde ich aber wieder genötigt Bewerbungen zu schreiben.
Ich hatte gar keine Lust, also programmierte ich mir eine „Serienbrief-Funktion“
und schickte darüber mit minimalem Aufwand über 50 Bewerbungen am Tag raus.

Ich war clever, aber faul.
Heutzutage nennt man das: „Work smart, not hard“.

Heute bin ich Inhaber von 3 Multi-Millionen-Unternehmen.

Ich bin jemand geworden, der Dinge nicht einfach hinnimmt, sondern hinterfragt und verstehen will.

Meine Freiheit zu haben, das war mir immer wichtig. Mir war ziemlich früh klar, je mehr Geld ich habe, desto mehr Freiheit habe ich. Geld bedeutet Freiheit für mich.